Februar 26
Bitte beachte, dass ich mich auf das wesentliche Aussagen des Wortes Gottes konzentriere. Vorerst geht es mir darum einen Gesamteindruck und Überblick von dem wunderbaren, befreienden Evangelium zu vermitteln. Über jeden Blogeintrag können ganze Bücher gefühlt werden und dir werden immer wieder Bibelstellen einfallen, die anscheinend meine Sichtweise in Frage stellen könnten. Bitte habe Geduld, viele offene Fragen werden durch vertiefende Blogs beantwortet werden.
Was ich bis jetzt geschrieben habe, war für den einen oder anderen bestimmt eine Herausforderung. Aber jetzt kommt der ultimative Schocker überhaupt. Es geht darum, dass wir durch den Glauben in körperlicher Unsterblichkeit leben können.
jetzt aber sichtbar geworden ist im Erscheinen unseres Retters, Christus Jesus: Er hat den Tod besiegt und hat aufleuchten lassen Leben und Unsterblichkeit, durch das Evangelium (Zürcher Bibel 2. Timotheus 1,10)
Lass mir dir aufzeigen, dass die Bibel diese Wahrheit lehrt.
Weshalb sollten Adam und Eva nicht von dem Baum des Lebens essen, nachdem sie gefallen sind? Damit sie in diesem gefallenen Zustand nicht körperlich ewig leben. 1. Mose 3,22
Der geistliche und körperliche Tod trat mit der Sünde von Adam in dieser Welt ein. Aber durch die Gnade und Gabe der Gerechtigkeit soll der neue Mensch in Christus im Leben herrschen.
Darum: Wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt kam und durch die Sünde der Tod (geistiger und körperlicher Tod) und so der Tod zu allen Menschen gelangte, weil alle sündigten. Es gab nämlich, schon bevor das Gesetz kam, Sünde auf der Welt; Sünde wird aber nicht registriert, wo kein Gesetz ist. Dennoch herrschte der Tod (sind trotzdem körperlich gestorben) von Adam bis Mose auch über die, die nicht durch Übertreten eines Gebots gesündigt hatten, wie Adam, der ein Gegenbild dessen ist, der kommen sollte. Anders aber als mit dem Fall verhält es sich mit dem, was die Gnade wirkt: Sind nämlich durch des Einen Fall die Vielen dem Tod anheimgefallen, dann ist die Gnade Gottes, nämlich die in der Gnade des einen Menschen Jesus Christus beschlossene Gabe, erst recht den Vielen im Überfluss zuteil geworden. 16 Und anders als die Sünde des Einen wirkt die Gabe: Das Gericht führt von dem Fall des Einen zur Verurteilung, das Geschenk der Gnade jedoch von dem Fall vieler zum Freispruch. Denn wenn durch den Fall des Einen der Tod zur Herrschaft gelangte durch diesen Einen, dann werden jene, die die Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit in überfließender Fülle empfangen, erst recht zur Herrschaft gelangen im Leben durch den Einen, Jesus Christus. Römer 5,12–17
In Römer 8 sehen wir, dass Christen freigemacht worden sind von dem Gesetz der Sünde und des Todes, durch das höhere Gesetz des Geistes und des Lebens, und dass der Geist, der Jesus von den Toten auferweckt hat, auch unseren sterblichen Leib lebendig macht. Diese ist notwendig, damit durch uns die Schöpfung von ihrer Vergänglichkeit befreit werden kann.
Wenn aber der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt. Römer 8,11
Ich bin nämlich überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zur Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll. Denn in sehnsüchtigem Verlangen wartet die Schöpfung auf das Offenbarwerden der Söhne und Töchter Gottes. Wurde die Schöpfung doch der Nichtigkeit unterworfen, nicht weil sie es wollte, sondern weil er, der sie unterworfen hat, es wollte – nicht ohne die Hoffnung aber, dass auch die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit werde zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung seufzt und in Wehen liegt, bis zum heutigen Tag. Doch nicht nur dies; nein, auch wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe empfangen haben, auch wir seufzen miteinander und warten auf unsere Anerkennung als Söhne und Töchter, auf die Erlösung unseres Leibes. Römer 8,18–23
Der vergängliche Körper, soll mit einem unvergänglichen Körper bekleidet werden.
So verhält es sich auch mit der Auferstehung der Toten: Gesät wird in Vergänglichkeit, auferweckt wird in Unvergänglichkeit. Gesät wird in Niedrigkeit, auferweckt wird in Herrlichkeit. Gesät wird in Schwachheit, auferweckt wird in Kraft. Gesät wird ein natürlicher Leib, auferweckt wird ein geistlicher Leib. Wenn es einen natürlichen Leib gibt, dann gibt es auch einen geistlichen. So steht es geschrieben: Der erste Mensch, Adam, wurde ein lebendiges Wesen, der letzte Adam wurde ein Leben spendender Geist. Doch das Geistliche ist nicht zuerst da, sondern das Natürliche, dann erst das Geistliche. Der erste Mensch ist aus Erde, ein irdischer, der zweite Mensch ist vom Himmel. Wie der Irdische, so sind auch die Irdischen, und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen. Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.
Ewiges Leben ist kein Synonym für den Himmel, sondern es bedeutet, an Gottes unendlicher, unsterblicher Natur teilzunehmen. Dieses Erbe, war nicht etwas, was bis zum Tod verschoben wurde. Die frühe Kirche verstand, dass in Christus zu wandeln bedeutete, in einem neuen Leib des Lebens zu wandeln. Der verwandelte, geistliche und spirituelle Körper ist ein menschlicher Körper, in dem Gott als seinem Tempel wohnt und somit das ewige Leben besitzt. Wie wir inzwischen wissen, gibt es im jüdischen Denken keinen Dualismus. Deswegen sehen sie den Geist nie vom Körper getrennt, sondern als Ausdruck des eigenen spirituellen Zustands. Auferstehung bedeutet nicht, dem Körper zu entkommen, sondern es geht um die Erneuerung zu einem verherrlichten Gefäß, in dem Gott wohnt. Das beschreibt den geistlichen, spirituellen Körper, den wir jetzt schon besitzen (1. Korinther 15,44 und Galater 3,27).
Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus auch alle zum Leben erweckt werden. Jeder aber an dem ihm gebührenden Platz: als Erstling Christus, dann die, die zu Christus gehören, wenn er kommt. Dann ist das Ende da, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergibt, wenn er alle Herrschaft, alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. Denn er soll herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat. Als letzter Feind wird der Tod vernichtet. 1. Korinther 15,22-26
Der körperliche Tod, war nie der Freund des Menschen, der ihm das wahre Leben, nach seinem körperlichen Tod ermöglichen soll.
Was sagt Jesus zur Unsterblichkeit?
Der Dieb kommt nur, um die Schafe zu stehlen und zu schlachten und um Verderben zu bringen. Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen – Leben in ganzer Fülle. Johannes 10,10
Da sagte Jesus zu ihr: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?“ Johannes 11,25
Eine wirklich berechtigte Frage von Jesus an dich!
„Niemals zu sterben“ bedeutet im hebräischen Sprachgebrauch vielmehr, den physischen Tod zu vermeiden. Es bedeutet, von den Kräften des Hades unberührbar zu sein. Jesus’ Auferstehung wurde als kosmische Herrschaft über Sheol (das Reich der Toten) verstanden (Offenbarung 1,18).
Die frühe Kirche lehrte keine Verhaltensänderung, sondern Wesenstransformation. Du bist nicht mehr der, der du einmal warst. Dir wurde nicht nur vergeben, du bist aus unvergänglichen Samen wiedergeboren. 1. Petrus 1,23. In Christus zu sein bedeutet, bereits aufgestiegen, verherrlicht und ermächtigt zu sein. Die Auferstehung ist der Startpunkt gewesen, nicht das Ziel. Die Auferstehung erschuf eine neue Rasse. Wo es weder Juden noch Heiden gibt, sondern eine himmlische Menschheit. Das Wort „neu“ bedeutet beispiellos, nie zuvor gesehen. Christen sind keine aufgeräumte Version von Adam. Sie sind die Erstfrucht einer neuen Spezies unsterblicher Söhne und Töchter, geboren aus dem zweiten Adam. Geboren aus dem göttlichen Geist.
Manuel