März 26
Die Liebe gibt niemals auf! (1. Kor. 13,7; GNB)
Für mich war der Glaube an eine ewige Hölle kein Problem, weil ich glaubte, dass Gott Liebe und gerecht ist und er durch Jesus den Ausweg aus dem Dilemma geschaffen hat. Aber umso mehr ich die Liebe Gottes selbst am eigenen Leib erlebt und den neuen Bund verstanden hatte, kamen mir ernsthafte Zweifel daran, dass Menschen ewig in der Hölle landen könnten.
3 wichtige Begründungen für meinen Standpunkt zur Ablehnung der Hölle
Das neue Testament gibt dem Thema keine Priorität
Das Wort „Hölle“ wird mit drei unterschiedlichen Wörtern übersetzt, welche keinen Bezug zu einem Feuer haben. Das Wort Hölle kommt fast ausschließlich nur in den Evangelien vor und deutet symbolisch auf eine brennende Müllhalde hin, die außerhalb der Stadt Jerusalems zu finden war.
Paulus hat den gesamten Ratschluss Gottes verkündet (Apg. 20,27) und trotzdem taucht das Wort Hölle in keinem seiner Briefe oder Predigten auf. Würde dem Großteil der Menschheit ewiges Leid in der Hölle bevorstehen, dann hätte das Neue Testament sicher mehr darauf Aufmerksam gemacht und davor gewarnt.
Der Glaube an die Hölle bewirkt Angst und schreckliche Auswirkungen
Im Juni 2001 ertränkte Andrea Yates ihre 5 Kinder in der Badewanne um sie vor dem Horror der Hölle zu beschützen. Sie glaubte, dass ihre Kinder automatisch in den Himmel gehen würden, weil sie noch nicht das Alter der Unterscheidung zwischen Gut und Böse erreicht hatten. Für Andrea war dies ein Akt der Liebe, um ihre Kinder vor ewigem Leid zu schützen.
Das wahre Evangelium wird Menschen niemals zu so einer unfassbaren Tat bewegen. Das Evangelium versucht nicht durch Angst die Menschen zum Handeln zu bewegen, sondern durch die bedingungslose Liebe.
Denn seht, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird. (Lukas 2,10 Züricher Bibel)
Jesus: „Ich aber werde über die Erde erhöht werden und werde dann alle zu mir ziehen.“ (Johannes 12,32)
Die Liebe gibt niemals auf
Gott ist Agape-Liebe (1 Joh 4,16) und Agape-Liebe gibt nie jemanden auf (1 Kor 13,7). Gott liebt alle Menschen (Joh 3,16; 1 Tim 2,4) und deshalb will er, dass alle Menschen gerettet und mit ihm versöhnt werden. Und er wird dieses Ziel verfolgen, bis er es erreicht hat. Gott wird keines seiner Kinder aufgeben.
Schlüsselverse die Aussagen das alle Menschen gerettet werden!
Wir stellen also fest: Genauso, wie eine einzige Verfehlung allen Menschen die Verdammnis brachte, bringt eine einzige Tat, die erfüllt hat, was Gottes Gerechtigkeit fordert, allen Menschen den Freispruch und damit das Leben.19 Genauso, wie durch den Ungehorsam eines Einzigen alle zu Sündern wurden, werden durch den Gehorsam eines Einzigen alle zu Gerechten. (Römer 5,18-19)
Der Grundgedanke von Römer 5:12-21 ist, dass ALLE durch Adam verdammt sind und dass ALLE durch Christus gerettet sind.
…denn da ja durch einen Menschen ⟨der⟩ Tod ⟨kam⟩, so auch durch einen Menschen ⟨die⟩ Auferstehung ⟨der⟩ Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. (1 Korinther 15,21-22 ELB)
Der Gedanke, dass Christus umkehrt, was Adam getan hat, war für Paulus von zentraler Bedeutung. Er stellte diesen Gedanken bewusst in den Mittelpunkt seiner Argumentation im Brief an die Römer und an die Korinther. Adam brachte uns den körperlichen Tod, Christus die Untersterblichkeit.
In der Person von Christus hat Gott die Welt mit sich versöhnt, sodass er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnet; und uns hat er die Aufgabe anvertraut, diese Versöhnungsbotschaft zu verkünden. (2 Korinther 5,19)
Das griechische Wort, das mit „Welt“ übersetzt wird, bedeutet wörtlich „Kosmos“. Gott hat den ganzen Kosmos mit sich versöhnt. Er liebt alles was er gemacht hat. Seine Schöpfung und die Menschen. Er wird alles wieder herstellten.
Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat als Lösegeld für alle, (1 Timotheus 2,3–6)
Es ist Gottes Wille, dass alle Menschen gerettet werden. Letztlich wird Gottes Wille erfüllt. Er will alle Menschen retten, und das wird zu seinem Ziel kommen.
Gott hat beschlossen, mit der ganzen Fülle seines Wesens in ihm zu wohnen und durch ihn das ganze Universum mit sich zu versöhnen. Dadurch, dass Christus am Kreuz sein Blut vergoss, hat Gott Frieden geschaffen. Die Versöhnung durch Christus umfasst alles, was auf der Erde, und alles, was im Himmel ist. (Kolosser 1,19-20)
Es geht um eine umfassende Erlösung, die durch das Kreuz eingeführt worden ist.
Den muss freilich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat. (Apostelgeschichte 3,21 ELB)
Denn Gott hat alle zusammen in den Ungehorsam eingeschlossen, damit er sich aller erbarmt. (Röm 11,32 ELB)
Gott wird allen Menschen Barmherzigkeit erweisen. Das ist die zentrale Botschaft des Paulusbriefes an die Gottes Barmherzigkeit wird über den Ungehorsam des Menschen triumphieren.
Dann nahm er einen Becher ´mit Wein`, sprach ein Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sagte: »Trinkt alle daraus! Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele (alle) zur Vergebung der Sünden vergossen wird. (Mt. 26,27-28)
Das Adjektiv „viele“ ist nicht einschränkend in dem Sinne, dass es einige ausschließt; es ist vielmehr allumfassend, wie es im Hebräischen des Alten Testaments häufig der Fall ist, deshalb verwenden viele Übersetzungen ‚alle Menschen'“ (Newman, 1992:805).
denn wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt, und er ist der Helfer und Retter aller Menschen – in besonderer Weise derer, die an ihn glauben. (1 Timotheus 4,10 NGÜ)
Er hat uns seinen Plan wissen lassen, der bis dahin ein Geheimnis gewesen war und den er – so hatte er es sich vorgenommen, und so hatte er beschlossen – durch Christus verwirklichen wollte, sobald die Zeit dafür gekommen war: Unter ihm, Christus, dem Oberhaupt des ganzen Universums, soll alles vereint werden – das, was im Himmel, und das, was auf der Erde ist. (Epheser 1,9-10 NGÜ)
Wenn es jedoch verbrennt, wird er seinen Lohn verlieren. Er selbst wird zwar gerettet werden, aber nur wie einer, der im letzten Augenblick aus dem Feuer gerissen wird.( 1 Korinther 3,15)
Und ihre Tore werden nicht verschlossen am Tage; denn da wird keine Nacht sein. 26 Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Völker in sie bringen. (Offenbarung 21,25-26)
Außerhalb des Neuen Jerusalems befinden sich diejenigen, die noch nicht ja zu Gott gesagt haben (Offb 22,15), diejenigen, die in den Feuersee geworfen wurden (gemäß Offb 21,1-8). Die Tore vom Neuen Jerusalem werden niemals verschlossen sein. Gottes Barmherzigkeit wird niemals enden. Die Offenbarung endet mit Gottes Einladung zu kommen: „Der Geist ´Gottes` und die Braut rufen: »Komm!« Und wer diesen Ruf hört, soll ebenfalls sagen: »Komm!« Wer Durst hat, der komme! Wer will, der trinke vom Wasser des Lebens; er bekommt es umsonst.“ (Offb 22,17). Gottes Gnade währet ewiglich. Gott wird mit offenen Armen warten, so wie Jesus es gelehrt hat (Lukas 15,20).
Und weil Jesus diesen Namen trägt, werden sich einmal alle vor ihm auf die Knie werfen, alle, die im Himmel, auf der Erde und unter der Erde sind. Alle werden anerkennen, dass Jesus Christus der Herr ist, und werden damit Gott, dem Vater, die Ehre geben. (Philipper 2,10-11)
Bei diesen Versen geht es nicht, um ein erzwungenes Bekenntnis, sondern es wird aus einem aufrichtigen Herzen kommen (1. Korinther 12,3).
Denn er möchte nicht, dass irgendjemand verloren geht; er möchte vielmehr, dass alle ´zu ihm` umkehren. (2 Petrus 3,9)
Denn er hatte den Tod auf sich genommen, damit durch Gottes Gnade allen Menschen der Weg zur Rettung offen steht. (Hebräer 2,9)
Denn alle werden mich kennen, vom Kleinen bis zum Großen unter ihnen. (Hebräer 8,11)
Denn in Christus ist Gottes Gnade sichtbar geworden – die Gnade, die allen Menschen Rettung bringt. (Titus 2,11)
Er, der nie etwas Unrechtes getan hat, ist durch seinen Tod zum Sühneopfer für unsere Sünden geworden, und nicht nur für unsere Sünden, sondern für die der ganzen Welt (1 Johannes 2,1-2)
Ein weiterer Grund für unsere Gewissheit ist der:` Wir haben gesehen und können bezeugen, dass der Vater seinen Sohn als Retter der Welt zu uns gesandt hat;( 1 Johannes 4,14)
Am nächsten Tag kam Jesus zu Johannes. Als dieser ihn kommen sah, rief er: »Seht, hier ist das Opferlamm Gottes, das die Sünde der ganzen Welt wegnimmt! (Johannes 1,29)
»Wir haben ihn jetzt mit eigenen Ohren gehört und wissen, dass er wirklich der Retter der Welt ist.« (Johannes 4,42)
Jesus: „Ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich die Welt rette.“ (Johannes 12,47)
Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. (Johannes 1,9)
Die Lehre, dass Gott alle Menschen mit sich versöhnen wird, die Allversöhnung, war für mich gefährliche Irrlehre, aber durch ein ernsthafte Studium bin ich davon überzeugt, dass Gott alle Menschen mit sich versöhnen wird.
Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm den Lobpreis und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! (Offenbarung 5,13)
Und er, der hinuntergestiegen ist, ist dann auch wieder hinaufgestiegen bis über den höchsten aller Himmel, um so das ganze Universum ´mit seiner Gegenwart` zu erfüllen. (Eph. 4,10)
Manuel