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4. Januar 2026

Ein kleines, aber wichtiges Vorwort!

Diese Seite ist für Menschen bzw. Christen gemacht, die davon überzeugt sind, dass am christlichen Glauben mehr dran sein muss, als sie bis jetzt in ihrem Leben erfahren haben. Dieser Blog ist nichts für schwache Nerven. Er ist für diejenigen, die tief in ihrem Inneren wissen, dass etwas an den traditionellen Ansichten nicht stimmen kann, weil sie nicht mit dem liebenden Herzen des Vaters, das Jesus offenbart hat, übereinstimmen. Er ist für die Hungrigen und Suchenden nach biblischer Wahrheit, die alternative Sichtweisen kennenlernen wollen, ohne mich mit bestimmten religiösen Begriffen zu benennen.

Deshalb sage ich es gleich am Anfang und ganz offen, damit du weißt, worauf du dich auf dieser Seite einlässt. Mit meinen theologischen Ansichten weiche ich an manchen, aber wichtigen Punkten vom aktuellen christlichen Mainstream ab. Diese Klarheit soll in dir keine Ängste hervorrufen. Ich möchte dich auffordern, den Mut zu haben, Ansichten, die dir als biblische gesunde Lehre beigebracht wurden, durch die aufgezeigten Alternativen zu hinterfragen. Erlaube dir selbst, zu denken und nachzuprüfen.

Kirchengeschichtlich gab es immer wieder Abweichungen vom Evangelium und Bestrebungen, es richtigzustellen. Dazu gebrauchte Gott mutige Männer, wie zum Beispiel Martin Luther. Aufgrund dieses geschichtlichen Fakts ist es für mich seltsam zu erleben, dass der Großteil der heutigen Christenheit davon ausgeht, dass es gegenwärtig keine Abweichungen vom Evangelium im Christentum gibt. Wir werden sehen, dass diese Annahme falsch ist.

Aus diesem Grund möchte ich gern für euch auch ein mutiger Mann sein, damit ihr die wahre Schönheit des Evangeliums und die bedingungslose Liebe Gottes in eurem Leben erfahren könnt.

Es ist nicht mein Anliegen, andere Menschen oder Christen schlechtzumachen, es geht mir rein um Glaubenslehren, die es verhindern, dass Christen eine leidenschaftliche Beziehung mit Gott haben und ein befreites und erfülltes Leben nicht erfahren, und die dazu führen, dass sie an ihrer Berufung im Reich Gottes vorbei leben.

Auch wenn ich auf diesem Blog so frech und frei bin, manche christliche Lehren infrage zu stellen. Ich bezeichne mich selbst als Lernenden, der jeden Tag in seiner Erkenntnis der Wahrheit wachsen darf. Unsere Erkenntnis ist und bleibt Stückwerk, trotzdem hat uns Gott sein Wort und den Heiligen Geist als Lehrer gegeben, damit wir die Wahrheit erkennen und erfahren können. Mein Anliegen ist es, einfach und verständlich zu schreiben, und deswegen werde ich so gut wie möglich auf „theologische Fachsprache“ verzichten.

Ich schätze und respektiere jeden Menschen, völlig egal, was er persönlich glaubt und wie er lebt. Denn ich bin davon überzeugt, dass Gott der liebende Vater jeden bedingungslos liebt. Vielmehr noch: Sie sind schon mit ihm vollständig versöhnt und angenommen. Sie müssen es nur noch erkennen. Zu diesem befreienden Lebensstil ist jeder herzlich eingeladen.

Mir ist auch bewusst, dass es sehr schwierig ist, seine Ansichten und Meinungen zu ändern. Aber genau das ist damit gemeint, wenn die Bibel uns auffordert, „umzukehren“ und unser Denken zu erneuern (Matthäus 4,17 und Römer 12,1–2). Unsere Aufgabe als Christen ist nicht, unbelehrbar, stur und starrköpfig zu sein, sondern dass wir Lehren ernsthaft prüfen (1. Thessalonicher 5,21, Apostelgeschichte 17,11). Ansonsten werden wir kein Stück in unserer geistlichen Reife vorwärtskommen.

Sollten sich diese Alternativen als richtig herausstellen, dann ist es die Verantwortung von jedem ernsthaften Nachfolger von Jesus Christus, seine bisherigen Ansichten durch die Wahrheit des Wortes Gottes, zur Ehre Gottes zu ersetzen.

Manuel