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Der barmherzige Vater

Bergmoser & Höller 
Rembrandt (1606-69) Der barmherzige Vater und der verlorene Sohn
11 Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne. 12 Und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Erbteil, das mir zusteht. Und er teilte Hab und Gut unter sie. 13 Und nicht lange danach sammelte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land; und dort brachte er sein Erbteil durch mit Prassen. 14 Als er aber alles verbraucht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er fing an zu darben 15 und ging hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten. 16 Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen; und niemand gab sie ihm.Der Zorn Gottes lässt seinen Sohn gehen
und die Konsequenzen seines Tun spüren.
Der Sohn möchte sein eigener Gott sein und mit dem Vater nichts zu tun haben.
Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger! 18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. 19 Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich einem deiner Tagelöhner gleich! 20 Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater.Die Güte Gottes soll ihn zur Umkehr führen. Identitätskrise: Sündenbewusstsein
Schuld – und Schamgefühle
Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn, und er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn. 21 Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße. Keine vergeltende Gerechtigkeit, sondern wiederherstellende GerechtigkeitDer Sohn fühlt aufgrund seiner sündigen Vergangenheit, einer erneuten Sohnschaft nicht würdig.
22 Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße 23 und bringt das gemästete Kalb und schlachtet’s; lasst uns essen und fröhlich sein! 24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.Der Vater geht nicht auf das Schuldbekenntnis ein, sondern stellt die ursprüngliche Identität und Autorität des Sohnes wieder her.Der Sohn fühlt sich vom Vater bedingungslos geliebt.
Den das Reich Gottes ist Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist.
Römer 14,17

Manuel