Das wahre Evangelium – und deine erkaufte Auferstehungsrechte/ Teil 4
Was der Menschheit gestohlen wurde? Als Adam fiel, ging es um etwas viel Größeres als seine Unschuld zu verlieren. Die Menschheit hat ihr Betriebssystem verloren. Der menschliche Geist wurde dazu ausgelegt, von göttlichen Leben zu leben. Nach dem Fall lief es auf biologisches Leben weiter. Deshalb ist alles kaputtgegangen.
Lass mich nochmals klarstellen, was gestohlen wurde
| Vor dem Fall | Nach dem Fall |
| Das göttliche Leben | Verlust des göttlichen Lebens |
| Adam herrschte über das unsichtbare und sichtbare Reich | Dunkelheit hatte legalen Zugang, dämonische Systeme gewannen rechtlichen Einfluss |
| Glaube war die Autorität | Angst wurde zur Autorität |
| Physische Ganzheit | Todessysteme: Altern, Verfall, Krankheit |
| Mentale Klarheit und Frieden, Stille und Wissen | Trauma, Grübeln, Angstbasierte Identität (Das sind nicht nur psychologische Eigenheiten- sie sind Todesreste) |
| Versorgung Arbeit war nicht voller Schmerzen und Mühe (Adam kümmerte sich um den Garten, aber die Erde reagierte auf ihn). | Durch den Schweiß deiner Stirn.. Knappheit trat dort ein, wo vorher Überfluss herrschte |
| Direkte Gemeinschaft mit Gott | Religion erstetze die Beziehung |
| Intimität mit Gott | Distanz |
| Identität als Sohn (Adam strebte nicht nach wert. Er war wertvoll) | Performance ersetzt sein, Scham ersetzt Sohnschaft |
Das wahre Leben selbst. Adam verlor nicht nur die Unsterblichkeit – er verlor Gottes Leben in sich. Deshalb sagte Jesus später: „Ich bin gekommen, das sie Leben im Überfluss haben.“ Joh. 10,10 Nicht Religion. Keine Regeln. Leben.
Die Größe der Erlösung
Jesus kam nicht, um ein kleines Problem zu lösen. Er kam, um alles wiederherzustellen, was Adam verloren hatte. Nicht weniger. Nicht nur die spirituelle Seite, sondern alles.
Die Inkarnation
Gott tritt in die gefallene Menschheit ein. Jesus kam nicht, um die Menschheit zu besuchen. Er kam, um mit ihnen zu verschmelzen. Dies ist der am meisten missverstandene Moment in der gesamten Menschheitsgeschichte. Das Christentum stellt Jesus oft als Gott dar, der vorgibt, ein Mensch zu sein. Esoterische Sichtwesen stellen ihn als einen gewöhnlichen Menschen da, der durch ein übergeordnetes Christusbewusstsein, bewohnt worden wäre, wie es bei anderen Religionsstiftern der Fall war. In Gegensatz zu diesen Sichtweisen stellt die Schrift ihn als Gott dar, der ganz und gar Mensch wurde.
„Das Wort wurde Fleisch….“. Nicht erschienen. Nicht getarnt. Nicht bewohnt. Sondern Gott selbst trat in die gefallene menschliche Vorlage ein, um sie von innen zu heilen.
Das ist der Grund warum Gott Mensch werden musste. Der Fall geschah nicht außerhalb der Menschheit – er geschah innerhalb der Menschheit. Von daher konnte die Erlösung nicht von außen kommen. Gott konnte den Menschen nicht so reparieren, wie ein Mechaniker eine Maschine repariert. Er musste zu dem werden, was zerbrochen war.
Jesus übernahm:
- Menschliche DNA
- Menschliche Biologie
- Menschliche Pyschologie
- Menschliches Nervensystem
Alles was den Menschen ausmacht. Nur ohne Todesbewusstsein. Er trug zum ersten Mal seit Adam göttliches Leben in einem menschlichen Körper. Jesus war kein religiöser Mensch. Jesus lebte nicht nach dem Gesetz. Er lebte nach göttlichen Leben. Er heilte nicht nur durch Macht, sondern durch Überlauf.
„Der Strom ist von ihm ausgegangen…“. Das Leben floss aus ihm hinaus in zerbrochene Systeme. Jesus war der Prototyp. Alles was Jesus tat, diente nicht dazu, die Menschen zu beeindrucken. Es sollte zeigen: „So sieht ein Mensch aus, wenn das göttliche Leben wiederhergestellt ist.“
- Er fürchtete keine Krankheit
- Er wurde nicht vom Mangel beherrscht
- Er wurde nicht vom Tod bedroht
- Er zeigte die Gegenwart des Reiches Gottes
Aber wenn Jesus Gott war, der den Menschen wiederherstellte, dann ist alles, was er war, das, was die Menschheit wird und jetzt schon sein kann. Er kam nicht, um Adam zu ersetzen, sondern wiederherzustellen.
Manuel