Das göttliche Bewusstsein der Einheit – das Unterbewusstsein/ Teil 5
Das biblische Herz und das Unterbewusstsein. In der Heiligen Schrift ist das Herz nicht nur ein Organ, das Blut pumpt, sondern das spirituelle Zentrum einer Person. Der Sitz der Emotionen, Wünsche und Absichten.
Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt das Leben. Sprüche 4,23
Mit anderen Worten, der Zustand des Herzens bestimmt die eigentliche Richtung des eigenen Lebens. Die moderne Wissenschaft beschreibt es, als das Unterbewusstsein. Diese verborgene Ebene des Geistes operiert unter dem Bewusstsein und formt im Stillen unsere Gewohnheiten, Emotionen und automatische Verhaltensweisen.
Bevor wir Söhne Gottes wurden, wurde unserer Unterbewusstsein, unser Denken, Wollen, Wünschen, Emotionen, von der Finsternis dieser Welt, von einer gefallen Kultur und Bewusstsein geprägt. Der Apostel Paulus fordert uns auf nicht mehr gleichförmig dieser Welt, dem eingeprägten Muster zu bleiben, sondern unser Bewusstsein und Unterbewusstsein dem Reich Gottes und den Denken Gottes anzupassen.
Ich ermahne euch nun, Brüder und Schwestern, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr euren Leib hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. Römer 12,1-2
Von welchen Reich der einzelne Mensch am stärksten geprägt ist, wird sich unter Druck immer offenbaren. Denn Jesus selbst sagte:
Aus der Fülle des Herzens spricht der Mund. Lukas 6,45
Das Unterbewusstsein funktioniert auf die gleiche Weise – was auch immer darin gespeichert wurde, durch Meditation (wiederholte Gedanken, starke Emotionen und gottlose Programmierung) werden sich irgendwann in unseren Worten, Einstellungen und Entscheidungen niederschlagen. So wie ein korruptes Herz destruktives Verhalten hervorruft, können unterbewusste Überzeugungen, die auf Versagen, Angst, Mangel und Trauma beruhen, das Schicksal einer Person sabotieren. Noch deutlicher wird diese Realität, wenn man bedenkt, wie sowohl das Herz und das Unterbewusstsein beeinflusst werden kann, je nachdem, womit wir es kontinuierlich füttern.
Die gute Nachricht ist jedoch, dass weder das Herz noch das Unterbewusstsein für immer in dieser geprägten Unordnung bleiben muss. Es kann aktiv umgeformt werden. Das Wort Gottes erneuert das Herz, wenn darüber meditiert wird. Durch Praktiken wie Visualisierung, Affirmation, Gebet und Wiederholung können alte unterbewusste Muster durch neue überschrieben werden. Diese wird sich sogar neurologisch aus. Im Gehirn bilden sich neue Nervenbahnen.
Wichtiges Prinzip: Was wir dem inneren Menschen einprägen, wird irgendwann zur äußeren Realität. In den Sprüchen heißt es:
Wie ein Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er. Sprüche 23,7
Hilfreiches Spruch: Säe einen Gedanken, ernte eine Tat. Säe eine Tat, ernte eine Gewohnheit. Säe eine Gewohnheit, ernte ein Schicksal.
Dein Betriebssystem
Jeder Mensch hat ein Betriebssystem, dass unterhalb der Bewusstseinsebene abläuft. Die Bibel bezeichnet es als Herz, und die moderne Wissenschaft als dein Unterbewusstsein. Wir sind von einer Welt geprägt worden, die getrennt von Gott lebt. Diese Programmierung oder Code läuft hinten den Kulissen ab und beeinflusst deine Gedanken, Gefühle, Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Stelle die das so vor, dass du Programme ausführst, die du nicht bewusst aktiv ausgewählt hast, aber dennoch alles in deinem Leben beeinflussen. Das bedeutet, um es ganz klar zu sagen, dass deine Lebensrealität von dir selbst erzeugt worden ist und wird.
Dein Betriebssystem: Herz – Gedanken – sichtbare, erfahrbare Realität
Unterbewusstsein – Bewusstsein – sichtbare, erfahrbare Realität
Die erstaunliche Tatsache ist, dass dieser Code umgeschrieben werden kann. Oder anders gesagt, laut Bibel muss er sogar umgeschrieben werden, damit man das Leben in Fülle erfahren kann.
Glaube und du empfängst
Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer!, und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden. Markus 11,23
Aus diesen Vers lernen vier wichtige Dinge
- Wir spielen in unserer Realität eine wichtige Rolle, sogar bei der Erfahrung von Wundern.
- Du musst glauben, dass du das erhalten hast (in der noch geistlichen unsichtbaren Welt), wonach du gefragt hast.
- Die sichtbare Wirklichkeit ist, obwohl sie unveränderbar wirkt, veränderbar (wie der Berg)
- Du willst das etwas bestimmtes passiert. Du bittest darum. Du glaubst wirklich das es passieren wird. Es passiert.
Angst und Zweifel - die Killer der Manifestation
Der Glaube auf das Wort Gottes befähigte Petrus auf das Wasser zu gehen. Angst und Zweifel machten ihn zunichte und Petrus begann zu sinken. Damit zeigt das Wort Gottes auf, dass Angst und Zweifel die zwei stärksten Manifestationskiller sind.
Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern und ohne Vorwurf gibt; so wird sie ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und aufgepeitscht wird. Ein solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde. Ein Zweifler ist unbeständig auf allen seinen Wegen. Jakobus 1,5-8
Manche Menschen sind nicht in der Lage, sich zu manifestieren, weil sie nicht gelernt haben, was es heißt im Glauben zu leben. Zweifel kann auch durch falsche Lehre bewirkt werden. Solange man zu einer bestimmten biblische Lehre, keine klare Erkenntnis vom Willen Gottes hat, kann man es trotz richtigen Glauben im Herzen nicht erfahren. Diese Realität bezeichne ich als ein gespaltenes Bewusstsein.
Persönliches Beispiel:
Ich konnte eine Zeitlang nicht über die Sünde siegen, weil mir falsche religiöse theologischen Lügen beigebracht wurden. Dies führte zu einem gespalteten Bewusstsein. Mir wurde beigebracht, dass wir nur begnadigte Sünder sind, obwohl die Bibel Söhne Gottes als heilig und gerecht ansieht. Oder das wir unseren alten Menschen überwinden müssen, obwohl die Bibel lehrt, dass dieser mit Christus am Kreuz gestorben ist. Diese Lehren führten zu einem gespalteten Bewusstsein, was dazu führte das ich nicht absolut im Sieg über die Sünde leben konnte, wie ich es heute durch die Gnade Gottes erleben darf.
Dasselbe trifft auf jeden zu, der sich nicht völlig auf die Gnade Gottes und seiner neuen Identität herauslebt. Man kann zum Beispiel, von ganzen Herzen an Heilung glauben und trotzdem nichts empfangen, wenn ich in meinen Unterbewusstsein davon ausgehe, dass ich es mir verdienen muss, oder sie nicht verdient habe und nicht absolut davon überzeugt bin, dass es mein gesetzlich, erkauftes und für mich kostenlose Geschenk ist.
Die moderne Quantenphysik lehrt das alles sichtbare aus einer Quelle stammt – dem Bewusstsein selbst. Alle sichtbare Dinge sind vergänglich, verändern sich und haben keine feste Identität. Was uns als solide und dauerhaft erscheint, ist in der Tat flüssig und vorübergehend. Die Illusion ist nicht, dass die Welt nicht existiert, sondern das die so existiert, wie wir denken gelernt haben, dass sie existiert. Getrennt und unabhängig von Gott und unveränderlich.
Paulus schreibt:
da wir nicht das Sichtbare anschauen, sondern das Unsichtbare; denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare (Gottes Bewusstsein) aber ewig. 2. Korinther 4,18
Die ewige Realität ist unsichtbar, im Geist verwurzelt und jenseits der flüchtigen Illusionen der physischen Welt. Wenn sich der Vorhang der Illusionen löst, sehen wir, dass die Realität viel größer und vernetzter ist, als es unsere Sinne vermuten lassen. Wenn die Welt vom göttlichen Bewusstsein, als Basisrealität und deinem Bewusstsein geprägt ist, dann sind die Grenzen, die wir wahrnehmen, Teil der Illusion. Bezogen auf der Erkenntnisse der Quantenphysik gibt es kein Unmöglich, sondern endlose Möglichkeiten (das Doppelspaltexperiment). Die sichtbare Materie und Realität ist nichts anders als verdichtetes göttliches Bewusstsein, dass aus Neuronen, Protonen und Elektronen besteht.
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser (kann auch als formlose Leere übersetzt werden – ich würde es heute wissenschaftlich als das Quantenfeld bezeichnen). Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
Alles, was in materieller Form existiert, ist das Abkömmling einer Urquelle, die ursprünglich nur als Geist existierte. Diese unendliche Urquelle hat sich in sichtbare Formen ausgegossen und alles erschaffen – alles was wir mit unseren Augen sehen. Diese sichtbare Schöpfung ist deshalb die erste Inkarnation Gottes, die zweite Inkarnation ist Jesus mit seinem göttlichen Bewusstein und die dritte soll der Leib Christi sein, du und ich durch das göttliche Bewusstsein, um das erfüllte Leben zu erfahren und um die Schöpfung von ihren gefallen Zustand zu befreien.
Gott wird Fleisch = sichtbar und er verbindet sich immer mit dem was er liebt!
Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie. 1. Mose 1,27
Was uns wirklich von den Tieren unterscheidet, ist nicht das wir fähig sind über den Sinn des Lebens oder was nach dem Tod kommt, nachzudenken. Es ist zwar richtig, dass dies uns von den Tieren unterscheidet, diese unterschiede sind aber kein Spielbild Gottes. Nach Gottes Ebenbild geschaffen zu sein heißt, wie er ein Bewusstsein zu haben, mit der Fähigkeit, unsere Realität selbst zu erschaffen.
Zitat: „Ob du denkst, du kannst es oder ob du denkst du kannst es nicht – du hast recht.“
Showtime – der Bildschirm des Lebens
Stelle dir dein Leben als riesige Kinoleinwand vor. Alles, was du siehst, erlebst und durchlebst, spielt einen Film ab. Aber hier ist das Geheimnis: Den Film, den du dir ansiehst, ist kein Zufall. Er wird aus deinem Innern projiziert. Hinter den Kulissen ist dein Unterbewusstsein der Projektor. So wie eine Filmrolle Bilder auf die Leinwand sendet, sendet dein Unterbewusstsein Überzeugungen, Gefühle und mentale Bilder aus – die sich in deinen Lebenswirklichkeit zeigen. Die Filmrolle sind deine Gedanken und Überzeugungen. Was in der Rolle ist (Unterbewusstsein/Herz), ist das was auf der Leinwand erscheint, deine Lebensumstände. Dein Bewusstsein (Verstand) ist wie das Publikum, das den Film sieht. Du kannst auf das reagieren, was auf dem Bildschirm zu sehen ist – lachen, weinen oder Angst bekommen. Aber wenn du willst, dass sich die Geschichte ändert, kannst du den Bildschirm nicht anschreien. Du musst den Film im Projektor wechseln (deine unterbewusste Programmierung).
Alte, falsche Überzeugungen führen zum Sünden- und Todesbewusstsein. Wir leben das Gesetz der Sünde des Todes aus, mit allen seinen negativen Konsequenzen im Leben.
Dagegen bewirkt das Königreichbewusstsein ein Leben in Fülle und Freude. Wir kommen dadurch unter dem Gesetz des Lebens und des Geistes.
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: Er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch, damit die Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, in uns erfüllt werde, die wir nun nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist. Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. Denn fleischlich gesinnt sein ist der Tod, doch geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede. Römer 8,1-6
Wichtigste Erkenntnis: Du bist der Mitschöpfer deines Lebens.
Manuel