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Das göttliche Bewusstsein der Einheit/ Teil 2

Der Apostel Paulus war kein Lehrer für Verhaltensänderung, sondern Bewusstseinsänderung. Paulus zeigte uns in Galater 2,20, wie sein neues vollendetes Leben aussah. Sein Leben im Fleisch, in seinem physischen Körper, wurde nur aus dem Bewusstsein von Christus in ihm gelebt. Paulus lebte ein Leben, das völlig frei von jeglicher Verbindung mit Adam und den Fall war. Ein Leben ohne jegliche Identifikation mit Sünde und Tod. Frei von allen Auswirkungen des Sündensturzes – Krankheit, Armut, Angst, Sucht usw. Es lebte ein Leben ohne Sünden- und Todesbewusstsein. Ein Leben wie sein Erlöser der immer wieder öffentliche Bekannte, der Vater und ich sind eins. Das ist der notwendige Schlüssel, um alles zu empfangen was Gott für uns erkauft hat.

Jesus und Paulus lebten voll und ganz aus einem göttlichen Bewusstsein.

Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Was ich nun im Fleische lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat. Galater 2,20

Ich und der Vater sind eins Johannes 10,30

Das war und ist der ursprüngliche Plan Gottes. Der Mensch wurde so entworfen, dass er aus dem göttlichen Leben und seiner Herrlichkeit lebt. Ein Mensch indem göttliches unsterbliches gesundes Leben wohnt konnte nicht krank werden und wurde auch niemals für Krankheit und Tod geschaffen. Diese Verbindung und dieses Leben hatten die Menschen durch den Fall verloren und durch die Erlösung am Kreuz hat Gott dafür gesorgt, dass dieses ursprüngliche Leben uns wieder beleben kann. Beachte auch, dass es im biblischen Text heißt, der Mensch wurde eine lebendige Seele, nachdem Gott ihm sein göttliches Leben eingehaucht hatte. Der Mensch kann deshalb nur vollkommen in Ganzheit leben, wenn er wieder Anteil am göttlichen Leben hat. Genau dies hat Gott durch die Erlösung in Christus uns erkauft. Gott wohnt im Menschen. Wir haben Anteil an seiner Natur und sind ein Tempel des Heiligen Geistes.

Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, dass sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, auf dass die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, auf dass sie eins seien, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, auf dass sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst. Johannes 17,20-23

Durch ihn haben wir wertvolle, unüberbietbare Zusagen erhalten: Wir sollen der Vernichtung entrinnen, der diese Welt durch ihre Leidenschaften verfallen ist, und an der göttlichen Unsterblichkeit teilhaben. 2. Petrus 1,4

Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? 1. Korinther 6,19

Wenn ich vom Bewusstsein rede, dann muss man das Unterbewusstsein mit dem Bewusstsein unterscheiden. Es reicht nicht aus, dass wir uns mehr oder weniger unser Einheit mit Gott bewusst sind, sondern es muss zu dem alleinigen bestimmenden Faktor werden. Der Weg dahin, habe ich in der vorhergehenden Blogs beschrieben, er heißt Meditation.

Um deutlich zu machen, was ich genau meine und wie das vor sich geht, lass mir dir ein alltägliches Beispiel geben. Das Autofahren. Am Anfang ist es doch so, dass wenn man Auto fahren lernt, am Anfang sich ziemlich unbeholfen vorkommt. Man muss jeden Schritt gedanklich Abwegen bevor eine konkrete Handlung vornimmt. Zum Beispiel den Gang einlegen, die Kupplung kommen lassen und langsam Gas geben. Erst mit der Zeit wird das Autofahren immer leichter. Bis zu dem Punkt, dass die Abläufe so tiefe in das Unterbewusstsein der Seele verankert ist, dass wir bei einem eventuellen Unfall, in Bruchteil einer Sekunde sofort und ohne groß nachzudenken, auf die Bremse steigen.

Auf dieser Ebene muss unser Bewusstsein der Einheit mit Gott gebracht werden. Wenn wir uns im Spiegel anschauen, sehen wir zwar unseren äußeren Körper, aber wir haben den Eindruck das wir Christus im Spiegel sehen.

Tägliche Meditation:

Christus in meinen Geist (wiederhole dies immer wieder)

Mach dir klar was das bedeutet und sprich es ebenfalls aus:

Ich habe Anteil an der Natur Gottes, ich habe das göttliche und unsterbliche Leben in mir, ich bin eins mit Gott, in mir lebt das Auferstehungsleben, ich bin eine neue Kreatur, ich bin frei gemacht worden, von dem Gesetz der Sünde und des Todes, ich bin die Gesundheit, weil die Gesundheit in mir lebt, ich bin frei von der Macht der Sünde, ich bin mit Christus auferstanden, ich kann die Stimme Gottes hören.

Christus in meiner Seele (wiederhole dies immer wieder)

Mach dir klar was das bedeutet und sprich es ebenfalls aus:

Die liebe Gottes ist in mein Herz ausgegossen, ich bin geschaffen nach wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit, die Frucht des Geistes ist in mir, seine bedingungsloses Liebe, Freude, Frieden, Treue, Geduld, Freundlichkeit und Selbstbeherrschung.

Christus in meinen Leib (wiederhole dies immer wieder)

Mach dir klar was das bedeutet und sprich es ebenfalls aus:

So wie er ist, bin ich in dieser Welt (sein verherrlichter, gesunder und unsterblicher Körper), mein Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes, der Geist Gottes der Jesus von Toten auferweckt hat, belebt auch meinen sterblichen Körper.

Hilfreiche Zitate:

Wissen ohne Bewusstsein erzeugt keine Manifestation

Das ist der Wendepunkt. In dem Moment, in du die Denkweise der Trennung aufgibst, beginnst du, in der Realität der Vereinigung zu leben!

Geistliches Wachstum bedeutet nicht, Gott näher zu kommen, sondern es ist das Erwachen zur Vereinigung.

Ein Bewustseinswandel verwandelt das Streben in Ruhe.

Durch die Vereinigung wird Glaube zum Bewusstsein.

Wenn das Bewusstsein beständig wird, fließt das Leben Christi unterbrochen – und das Bleiben wird zu deinem natürlichen Zustand.

Erlösung ist nicht einfach die Flucht vor der Sünde, sondern der Wiedereintritt in das göttliche Bewusstsein.

Es ist dein Bewusstsein im Herzen, dass dein Zugang zur Heilung, Freiheit und Gesundheit beeinflusst.

Manuel