Leben in Fülle erfahren /Teil 2
Glaube spricht
Natürlich ist es so, dass der Glaube über die ganze Zeit das Wort Gottes aussprechen kann. Dies kann jedoch dazu führen, dass Menschen sich selbst betrügen. Es gibt ja das schöne Sprichwort: Sagen, kann man viel, wenn der Tag lang ist. Wenn es um den echten biblischen Sprechen geht, hat es zwei Komponenten. Zu einem Sprechen wir das Wort Gottes über uns aus. Diese Sprechen hat erstmal das Ziel, zusätzlich zum Hören, Meditieren, Vorstellung, unser Herz zu überzeugen.
Aber genau an diesen Punkt ist vorsichtig geboten und man muss sich gegenüber wahrhaftig sein. Spreche ich aus, was ich intellektuell Glaube oder was ich im Herzen glaube. Wenn man bewusst darauf achtet, dann kann man es spüren, ob Herz und Mund wirklich in Kohärenz sind oder ob es eine innere Dissonanz gibt.
Gott hatte bei Abraham nicht nur seine Vorstellungskraft angesprochen, indem er ihn in den Sternhimmel blicken ließ, sondern auch seinen Namen von Abram zu Abraham gehändert, mit dem Ziel das er während er auf die Verheißung von Nachkommen wartete, permanent die Verheißung durch seinen Namen aussprach, um wahren Herzensglauben in Abraham aufzubauen.
Als Ebenbilder Gottes haben unsere Gedanken und Worte macht. Das dürfen wir niemals vergessen. Durch unsere Gedanken und Worte können wir uns selbst das Leben schwer machen. Sie sind in der Lage entweder das Reich Gottes oder das Reich der Finsternis in unseren Leben zu aktivieren.
Es gibt das Reich Gottes – das Geistreich – das Seelenreich und das Körperreich.
Wenn wir als Menschen negative Gedanken und Gefühle haben und schlechte Dinge sprechen, dann bewirkt diese aus dem Körperreich und Seelenreich ein negative Energie, die Dämonen nutzen können, um uns aus dem Geistreich im Seelenbereich, durch die Verstärkung negativer Gedanken und Gefühlen zu beeinflussen.
Als Christ gehören wir zum Reich Gottes, das über dem Geistreich steht, wo Engel und Dämonen aktiv sind. Denken, Fühlen und Sprechen wir positiv gibt das Engel die Erlaubnis in unseren Leben zu unseren Gunsten zu wirken.
Meine schlimmsten Befürchtungen sind eingetroffen, und wovor mir immer graute – das ist jetzt da! Hiob 3,25
Zürnt ihr, so sündigt nicht; lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen und gebt nicht Raum dem Teufel. Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite und schaffe mit eigenen Händen das nötige Gut, damit er dem Bedürftigen abgeben kann. Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Gnade bringe denen, die es hören. Epheser 4,26-29
Und nun, liebe Freunde, lasst mich zum Schluss noch etwas sagen: Konzentriert euch auf das, was wahr und anständig und gerecht ist. Denkt über das nach, was rein und liebenswert und bewunderungswürdig ist, über Dinge, die Auszeichnung und Lob verdienen. Philipper 4,8
Beim wahren Glauben stimmen Herz und Sprechen überein
Mehr als alles andere behüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus. Sprüche 4,23
Worte haben Macht über Leben und Tod, und wer achtsam mit ihnen umgeht, kann ihre guten Früchte genießen. Sprüche 18,21
Ein Mensch, der wirklich gut ist, bringt aus der Schatzkammer seines Herzens gute Schätze hervor. Doch ein Mensch voller Bosheit bringt aus all dem, was sich in ihm an Bösem angesammelt hat, auch nur Bosheit hervor. Was aus dem Mund eines Menschen hervorkommt, zeigt, wovon er im Innersten geprägt ist. Lukas 6,45
Es ist also offensichtlich. Menschen die keine einzige Bibelstelle in ihrem Wortlaut aufsagen können oder Menschen die davon sprechen, dass sie durch den Glauben geheilt sind und dann von einem kommenden Durchbuch reden, oder wie schlecht es ihnen geht, haben keinen Herzensglauben von den sie bekennen, dass sie ihn haben.
Glaube ist geduldig
Die Verheißungen Gottes manifestieren sich unterschiedlich schnell. Das kann mannigfaltige und unterschiedliche Gründe haben. Haben die Menschen die empfangen wollen, echten Herzensglaube entwickelt? Stehen geistliche unsichtbare Mächte der Manifestation im Weg. Versucht der Teufel unser Segen zu stehlen. Möchte Gott unseren Glauben entwickeln, damit wir lernen in Zukunft schneller zu empfangen. Die Ursache der zeitlichen Verzögerung ist so komplex, dass es nicht möglich ist sie vollständig zu beantworten. Zu viele Einflüsse können eine Rolle spielen. Aber für denjenigen der empfangenden Glauben durch das Wort Gottes entwickelt hat, spielt es keine Rolle mehr. Er bleibt während der Wartezeit in Ruhe und Erwartung. Er ist sich 100% sicher, dass er das geglaubte empfängt. Keine äußeren Umstände können ihn mehr davon abbringen.
Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. Johannes 10,10
Und jene sind es, die auf das gute Land gesät sind: Die hören das Wort und nehmen’s (von Herzen) an und bringen Frucht, einige dreißigfach und einige sechzigfach und einige hundertfach. Markus 4,20
Ja, was ihr nötig habt, ist Standhaftigkeit. Denn wenn ihr unbeirrt Gottes Willen tut (glaubt), werdet ihr einmal erhalten, was er euch zugesagt hat. Hebräer 10,36
Liebe Brüder und Schwestern! Betrachtet es als besonderen Grund zur Freude, wenn euer Glaube immer wieder hart auf die Probe gestellt wird. Ihr wisst doch, dass er durch solche Bewährungsproben fest und unerschütterlich wird. Diese Standhaftigkeit soll in eurem ganzen Leben ihre Wirkung entfalten, damit ihr in jeder Beziehung zu reifen und tadellosen Christen werdet, denen es an nichts mehr fehlt. Jakobus 1,2-4
Glaube führt zur Tat
Wahrer Glaube führt dazu, dass Menschen etwas machen was sie vorher nicht konnten. Bei mir persönlich ist es ein gutes Beispiel, dass ich ohne Bandtasche laufe, was zuvor nicht mehr ging. Andere erheben sich aus dem Krankbett, obwohl sie todkrank danieder lagen. Andere stehen aus dem Rollstuhl auf. Das wahrer Glaube zur Tat führt, darüber gibt es genügend biblische Beispiele. Ein besonders schönes Beispiel ist Petrus der auf dem Wasser geht, bevor seinen Glauben verliert und zu sinken beginnt.
Und er sprach: Komm her! (Wort Gottes bewirkt glauben) Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. (Petrus hatte wahre biblischen Herzensglauben der empfängt) Matthäus 14,29
Denn wie der Körper ohne den Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot. Jakobus 2,26
Gott wird verherrlicht
Sie hörten nicht auf, Gott zu loben, und waren bei den Leuten angesehen. Und jeden Tag fügte der Herr neue Menschen hinzu, die gerettet wurden. Apostelgeschichte 2,47
Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler. Psalm 103,1-5
Er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre. Römer 4,20
Zeugnis bewirkt und vertieft den Glauben
Da ließ die Frau ihren Wasserkrug stehen, lief in die Stadt und rief allen Leuten zu: »Kommt mit! Ich habe einen Mann getroffen, der alles von mir weiß! Vielleicht ist er der Messias!« Johannes 4,28-29
Als sie nun zu Jesus kamen, baten sie ihn, länger bei ihnen zu bleiben, und er blieb noch zwei Tage. 41 So konnten ihn alle hören, und daraufhin glaubten noch viel mehr Menschen an ihn. 42 Sie sagten zu der Frau: »Jetzt glauben wir nicht nur deshalb an Jesus, weil du uns von ihm erzählt hast. Wir haben ihn jetzt selbst gehört und wissen: Er ist wirklich der Retter der Welt!« Johannes 4,40-42
Der hat als Augenzeuge die Botschaft Gottes bestätigt, auch das, was über Jesus, den Messias, berichtet wird, all das, was er persönlich gesehen hat. Offenbarung 1,2
Ich habe uns jetzt durch den Zyklus des Glauben geführt. Er ist die absolute Basis für alles was wir von Gott empfangen wollen. Dieser Zyklus wird sich nie ändern und kann auf jeder Lebenssituation und Bereich angewandt werden. Einige von euch werden dadurch den erhofften Segen schon empfangen. Andere dagegen werden sich weiterhin nicht leicht tun beim empfangen. Woran das wirklich liegt werde ich in den kommenden Blogs offenbaren. Lese einfach weiter.
Manuel